7. Juli 2008...17:47

Virales Marketing überbewertet

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(KB) - Jupiter Research, ein Anbieter von Recherchen und Empfehlungen über den Einfluss des Internets, weist in einem neuen Report auf ein verfehltes Community-Marketing hin. Viele Unternehmen erreichen mit gebrandeten Social Networks kaum ihre Kunden.

Soziale Netzwerke wie z.B. Facebook, MySpace oder StudiVZ sind zwar bekannt und erfreuen sich stetiger Beliebtheit bei den Nutzern - wirtschaftlichen Erfolg bringen sie aber nur begrenzt. Viele Unternehmen, die eine Community betreiben, hoffen über Mundpropaganda den gewünschten Bekanntheitsgrad zu erreichen und somit an größere Werbedeals zu kommen. Sicher, manchmal funktioniert das auch (man nehme z.b. StudiVZ), doch:

“85 Prozent hoffen vergeblich”

sagte Jupiter-Analyst Nate Elliott. Mann sollte eben nur nicht zu den 85 Prozent gehören…

Eine andere Möglichkeit ist auf den Nutzer zugeschnittene Werbung (was auch “Targeted advertising” oder kurz “Targeting” genannt wird). Allerdings wird diese Art der Werbung kaum wahrgenommen. Laut Jupiter Research zeigen sich nur ein Viertel der Nutzer überhaupt aufnahmebereit.

„Wer in seinem sozialen Netzwerk unterwegs ist, denkt eben nicht daran, eine Waschmaschine zu kaufen“

sagte Google-Chef Eric Schmidt in einem Interview mit der FAZ, womit er den Nagel auf den Kopf trifft. Die Zukunft der Sozialen Netzwerke sieht also alles andere als rosig aus… wir sind gespannt.

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