16. Juni 2008...13:49

Anzeigenerlöse in den USA sinken um 14%

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(AH) - Verleger in den USA zu sein kann heute einfach keinen Spaß machen. Um 14% gingen die Print-Werbeerlöse im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das ist das achte Quartal in Folge, in denen die Erlöse zum Vorjahreszeitraum nachgeben. Alleine Immobilien- und Stellenmärkte gaben jeweils um 35% nach; sicherlich auch durch die schlechte Konjunktur bedingt.

Ein weiterer Grund ist sicherlich aber auch der Trend, dass immer mehr Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten auf die eigenen Homepages verlagern und Budgets von der Werbung abziehen. Damit folgen sie einem Trend, der laut einer aktuellen Studie auch in Europa Einzug hält.

Dafür legten allerdings Online-Werbeerlöse der Verlage um gut 7% zu. Das flacht die gesamte Situation der Werbeerlöse auf knapp 13% ab - trotzdem sahen Verlage schon bessere Tage. Das letzte mal waren die Zahlen positiv im 4. Quartal 2005. Noch genauere Analysen gibt es hier.

Dean Singleton (CEO MediaNews & AP Chairman) sieht die Lösung im mobilen Bereich. Allerdings auch ohne klare Idee fürs Geschäftsmodell. Aber immerhin eine konstruktive Perspektive.

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