(AH) - Dass es schon besser lief für die gedruckten Zeitungen in den USA ist klar. JP Morgan, Finanzdienstleister im großen Stil, sieht nun sogar ganz schwarz. Die Analystin Alexia Quadrani schreibt, dass sie weder kurz- noch langfristig Land sieht für traditionelle Werbemedien. Gründe dafür sind die wirtschaftliche Talfahrt in den USA sowie das Abwandern der Werbebudgets ins Internet. Doch auch ein wirtschaftlicher Aufschwung würde den Zeitungen nicht zu gewohnter Stärke verhelfen, so Quadrani.
Weiterhin zweistellig sinkende Kleinanzeigen-Erlöse (Abhilfe dafür gibt es hier) und die bereits vollzogenen Möglichkeiten zur Kostenersparnis stellen die zentralen Probleme dar, warum der Finanzberater die Zukunft der Zeitungen schlecht bewertet:
The classified revenue plunge is one of the more worrisome aspects, since it represents about one-third of revenue and is the most profitable of advertising categories. Though the comparisons should be easing, at least in theory, Quadrani and her team estimate the classified revenue will continue to suffer double-digit decreases throughout 2008.
The lucky breaks the industry worked last year to maintain margins — cost-cutting and relatively lower newsprint prices — will partly evaporate this year. Newsprint prices are on the rise, which gives publishers even less room to maneuver.
Detaillierte Analysen der Top 5 US-Verlagsgruppen gibt es hier.
Update: Moody’s sieht auch schwarz.





1 Kommentar
6. Juni 2008 um 7:50
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